Dank moderner Aufbereitungsprozesse verhilft die Nickelhütte Aue GmbH Abfallprodukten umweltschonend zu einer Renaissance.

Aus alt mach neu: Auf runde Sachen setzt die Nickelhütte Aue GmbH in ihren Verarbeitungsprozessen, die höchsten Standard gewährleisten und eine schadlose Verwertung garantieren.
 
     
 
 
Aus Galvanikschlämmen und Rückständen aus der Metallindustrie entstehen im traditionsreichen Betrieb mit fast 400-jähriger Geschichte neue NE-Metallkonzentrate wie Nickel, Kobalt und Kupfer. In weiteren Prozessen erfolgt das Veredeln zu NE-Metall Konzentraten sowie zu Ni-, Cu-, Co- und V-Chemikalien. Ausgangsstoffe dafür sind verbrauchte Katalysatoren aus der Petrolchemie, der Fetthydrierung und Chemieindustrie. Im ersten Schritt aufgewertet, dienen die dann vorhandenen Zwischenprodukte als Basis für neue Katalysatoren oder Chemikalien, die beispielsweiße  in der Erdölindustrie oder Oberflächentechnik zum Einsatz kommen. So schließt sich der Kreis, was auch für weitere Prozesse der Nickelhütte Aue gilt.

So verarbeitet das Unternehmen – und das abfallfrei – Kupferchloridätzlösungen der Elektroindustrie zu Salzsäure, die ebenfalls wiederverwendet wird: als Ätzmedium beim Herstellen von Leiterplatten. In diesem Prozess entsteht Kupfersulfat, das in der Oberflächentechnik und chemischen Industrie vonnöten ist.

Edelmetall erfordert besondere Prozesse. Seit 2001 verfügt die Nickelhütte Aue über die entsprechende Technik, die alle speziellen Vorgaben zur Verarbeitung edelmetallhaltiger Stoffe erfüllt. Auftraggeber sind große Produzenten. Schon 2002 legte die Nickelhütte nach und erweiterte ihr Angebotsspektrum. Seither stellt der Traditionsbetrieb auch sogenannte Vanadium-Verbindungen her. Basis dafür sind NiV-haltige Filterstäube und Katalysatoren, die in Drehflammöfen zur Vollendung gebracht werden. Dabei entstehendes Nickel und Vanadium – ein Übergangsmetall – fließen in den Wirtschaftskreislauf zurück.

Vielseitige Nutzung erfahren die NE-Metallschrotte. Dazu zählen Nickel, Kobalt und Kupfer. Sie entstehen unter anderem beim Recyceln von Transformatoren und werden in anderen Anlagen weiterverarbeitet. Zusätzlicher Effekt dieses Prozesses: Das Transformatoren-Öl ersetzt im Schmelzbetrieb das Heizöl. Neben NE-Metallhandel und Transformatorenverwertung ergeben sich in diesem Unternehmensbereich Synergien beim Legieren. Die Nickelhütte Aue stellt sowohl nach DIN-Normen als auch individuellen Kundenwünschen Rotguss-, Messing- und Bronzelegierungen her. Pyrometallurgische Prozesse erzeugen überdies Wärme. Und selbst diese bildet einen Teil des Kreislaufs, indem sie der Erzeugung elektrischer Energie und Wärme dient. Letztere wiederum deckt den Eigenbedarf der Nickelhütte selbst, die sogar noch Wärme abgeben kann: an Unternehmen in der Stadt Aue.
 
     
     
 
 

 
   
 

 
   
 

 
     

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